Wöchentliche Twitter Ethik-Schau
- Im übrigen: Der @internetrat schläft nicht. Er beobachtet, registriert und runzelt unsichtbar seine Brauen. Tsk tsk! #
- @RudolfGreinix Wir sind viele, und für den Rest haben wir Bots, Agents und eine globale, dezentrale Informationsarchitektur #
Gut kopiert: Initiative SaferInternet ruft zu freiwilliger Selbstkontrolle auf!
Wir erinnern uns: Noch im letzten Jahr schlugen die Wellen im Austro-Web hoch, als der Österreichische Internetrat (daselbst) zu Online-Ethik, freiwilliger Selbstkontrolle und allgemein einem leisten Tritt im Internet aufrief. Ein Jahr später sind diese Forderungen bereits in den Internet-Mainstream eingegangen, sogar mit offizieller Unterstützung durch die Europäische Union: „Think before you post!“ – unter diesem Motto findet am 9. Februar 2010 der Europäische Safer Internet Day statt. Ein Schelm ist, wer da nicht sofort erkennt, dass dem ÖIR da quasi die Worte vom stets auf der Tastatur arretierten Finger (und die Betonung liegt hier auf arretiert) genommen wurden. Zentrale Anlaufstelle für sicheren Datenverkehr will die Webseite unter der Domain saferinternet.at werden – und sich dabei von den wachsamen Augen des Österreichischen Internetrats beobachtet wissen. Eingaben können wie immer gleich hier getätigt werden.
Wöchentliche Twitter Ethik-Schau
- Krone.at wähnt sich voreilig auf gutem Fuß mit dem @internetrat http://ping.fm/V7WrG Noch immer offen->http://bit.ly/bjNqNI #
Wöchentliche Twitter Ethik-Schau
- RT @datenschmutz Alle Infos zum Video Camp Vienna 2010 auf datenschmutz: http://datadirt.net/vcvie10 #vcvie10 #
- RT @datenschmutz Alle Infos zum Video Camp Vienna 2010 auf datenschmutz: http://datadirt.net/vcvie10 #vcvie10 #
Wöchentliche Twitter Ethik-Schau
- RFC für Version 1.00 des AT-Twittercodes ist online – Bitte um Kommentar! #austroweb http://datadirt.net/f23 #
Im Einsatz für den österreichischen Tweet – Internetrat stellt AT-Twittercode vor
Wer einen Blick ins Internet wirft, kann das kaum tun, ohne an allen Ecken und Enden auf Anglizismen zu stoßen: Über all geht’s ums Wörld Weid Web, um Brauser, Uhrls, Daunlohds, möchte man meinen, so man nicht des Schriftenglischen mächtig ist. In Anerkennung des affektiven Gehalts der Sprache setzt sich der Internetrat ein für ein Web, in dem sich auch nicht anglophone ÖsterreichbewohnerInnen zuhause fühlen. Darum unterstützt der Internetrat nicht nur den AT-Twittercode ausdrücklich, sondern trug sogar maßgeblich zu dessen Genese bei. Fail, wtf, ftw? Oasch, Oida, schee – so lautet in Ö die Devise!
Internetrat ermittelt gegen PR-Ethik-Rat
Der ÖIR begrüßt als unabhängiges und selbst-konstituiertes Gremium eine reichhaltige österreichische Rats-Landschaft und freut sich grundsätzlich über engagierte Kollegen, die sich lauthals Sorgen über den Ethikverfall in der österreichischen Medienlandschaft machen. Betätigungsfelder gibt es mehr als genug, und in der zwielichtigen Welt der PR lauert hinter jeder Presse-Aussendung ein potentieller Ethikverstoß – insofern war die Gründung des österreichischen Ethik-Rats für Public Relations im Dezember 2008 mehr als überfällig. Durch einen Artikel in der Tageszeitung “Der Standard” stießen wir allerdings auf eine vermutete Kompetenz-Anmaßung, die uns zwingt, genauere Nachforschungen anzustellen.
ÖIR Barcamp, Anlaufstellen und Infrastruktur-Unabhängigkeit
Kennen Sie das Phänomen der selektiven Wahrnehmungsveränderung? Kaum bündelt man die eigene Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Phänomen, taucht es auch schon an allen Ecken und Enden auf. (Wie in dem berühmten Experiment, in dem Stanley Milgram von dem rosaroten Elefanten, an den er nicht denken sollte, fast aufgefressen worden wäre.) Die Räterepublik lebt in fast ganz anderem Sinn fort, an allen Ecken und Enden sprießen PR-Räte, Geheimräte und geheime PR-Räte aus dem Boden. Beim gestrigen ÖIR-Barcamp haben wir die österreichische Ratssituation eingehend analysiert und können mit Beruhigung feststellen: Besorgte Hobby-Ethiker finden mittlerweile so viele Anlaufstellen wie nie zuvor.
Internetrat mit neuer Zentrale im Herzen Wiens
Wenngleich der Internetrat von vielen Seiten und oft ungerechtfertigt kritisiert wird, so erfährt er doch auch vereinzelt beherzte Unterstützung. Wir bedanken uns für das Entgegenkommen von Seiten des Quartiers für Digitale Kultur im Museumsquartier und freuen uns über den neuen Sitz unserer Zentrale im Herzen Wiens. Ab sofort ist der Internetrat unter folgender Adresse postalisch erreichbar:
Internetrat erreicht noch höheres Reflexionsniveau
Wir alle fühlen uns wie in einer Art ICE aus der Zukunft: die Landschaft, die vorübersaust, ist zwar bekannt, doch sie tut dies in einer solchen Geschwindigkeit, dass kaum mehr Zeit für die Freude aufs ankommen bleibt. Jahrzehntelange musste die Bildzeitung in Deutschland gedruckt werden, bis ein Watchblog begann, ihr auf die Finger zu schauen. Jahrelang half uns Google beim Suchen, bevor ein Watchblog Google bei der Selbstanalyse zu helfen begann. Nur 6 Tage brauchte der ÖIR, um auf die Watchlist des Österreichischen Watchblog gesetzt zu werden.
Österreichischer Internetrat in aller Munde
Das Medienecho hält mit unverminderter Heftigkeit an – wir danken an dieser Stelle Unterstützerinnern und Unterstützern, ganz besonders aber jenem Personenkreis, der den Gedanken des ÖIR eifrig in soziale Netze weiterträgt. Besonders glücklich machen uns kritische Auseinandersetzungen mit den Instrumenten, die wir geschaffen haben: denn wie von Anfang an betont, handelt es sich beim Österreichischen Internetrat um eine Institution, die sich in enger Zusammenarbeit mit den Usern für mehr Selbstkontrolle und Ethik im österreichischen Internet einsetzt. Unsere diesbezügliche Aufgabenbeschreibung haben wir in einem Wochenend-Workshop gemeinsam erarbeitet und werden sie am Montag der Öffentlichkeit präsentieren.
Empfehlung des Internetrats an die Krone Multimedia GmbH & Co KG (Eingabe #OEIR-KRO-06-06-09)
Die Eingabe mit der Bearbeitungsnummer #OEIR-KRO-06-06-09 wurde am 5. Juni 2009 getätigt und gerät heute, 6. Juni 2009, zur Beschlussfassung. Die Person, die die Eingabe tätigte, hat ihre Identität dem Internetrat via Eingabesystem bekannt gegeben. Eine De-Anonymisierung der eingebenden Person ist aus Sicht des Internetrats nicht notwendig. Diesen Beitrag weiterlesen »
Trotz Eingabenflut: Internetrat wird noch niederschwelliger, stellt Eingabemodus via Twitter vor
Erst gestern eingeführt, erfreut sich das Eingabesystem des Internetrats bereits reger Zugriffszahlen: Eine wahre Springflut an Eingaben ist zu verzeichnen, die den Internetrat dazu veranlasst sich in seiner höchsteigen definierten Mission bestätigt zu fühlen. Und während andere Medienräte sich schon längst ins Wochenende verabschiedet haben, rauchen beim Internetrat die Köpfe: Um die frühe Nachmittagszeit rechnen wir damit, die erste Empfehlung an eines der ganz großen Medienmonopolhäuser Österreichs auszusprechen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eingabesystem gelauncht, erfreuliche Media-Coverage
Heute gibt es ausnahmslos erfreuliche Nachrichten! Die Big News des Tages ist unser brandneues Eingabesystem – ab sofort können Eingaben zur Einleitung eines Verweisverfahrens eingereicht werden. Wir möchten an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass der ÖIR niemals initiativ tätig wird, sondern eine Verweisverfahrensprüfung ausschließlich auf Antrag (den allerdings auch Mitglieder stellen können) erfolgt. Eintragsberechtigt ist jeder Besucher dieser Seite. Für Feedback zu unserem Eingabeformular sind wir Ihnen sehr dankbar: wiewohl unsere Usability-Experten auf größtmögliche Verständlichkeit geachtet haben, lauern die Stolperfallen oft dort, wo man sie nicht vermutet.
Internetrat geht mit gutem Beispiel voran, verfügt erste Selbsteingabe, spricht Empfehlungen aus
Zwar fördert das Social Web in der Tendenz die Bereitschaft, alles und jedes was einem durch den Kopf geht auch zu veröffentlichen – doch wer heute auf Twitter etc. noch frei von der Leber weg schreibt, der ist morgen Stammkunde beim Online-Reputation-Manager. Eines der Ziele des Internetrates ist es, Menschen darauf hinzuweisen, dass sie selbst – im Verbund mit Webtechnologie – die größten Feinde der Online-Ethik sein können. Schon bei der Selbstkonstitutierung setzte sich der Internetrat die Vorgabe, auch von Selbsteingaben nicht abzusehen. Blindheit auf dem Auge, das man auf sich selbst richtet, lohnt sich nicht! Diesen Beitrag weiterlesen »
