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	<title>Österreichischer Internetrat &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Online-Ethik, Freiwillige Selbstkontrolle und Empfehlungen</description>
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		<title>Gut kopiert: Initiative SaferInternet ruft zu freiwilliger Selbstkontrolle auf!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jana</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir erinnern uns: Noch im letzten Jahr schlugen die Wellen im Austro-Web hoch, als der &#214;sterreichische Internetrat (daselbst) zu Online-Ethik, freiwilliger Selbstkontrolle und allgemein einem leisten Tritt im Internet aufrief. Ein Jahr sp&#228;ter sind diese Forderungen bereits in den Internet-Mainstream eingegangen, sogar mit offizieller Unterst&#252;tzung durch die Europ&#228;ische Union: „Think before you post!“ &#8211; unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erinnern uns: Noch im letzten Jahr schlugen die Wellen im Austro-Web hoch, als der &#214;sterreichische Internetrat (daselbst) zu Online-Ethik, freiwilliger Selbstkontrolle und allgemein einem leisten Tritt im Internet aufrief. Ein Jahr sp&#228;ter sind diese Forderungen bereits in den Internet-Mainstream eingegangen, sogar mit offizieller Unterst&#252;tzung durch die Europ&#228;ische Union: „<a href="http://www.saferinternet.at/news/news-detail/archive/2010/feber/02/article/mein-bild-gehoert-mir-158/" class="liexternal">Think before you post!</a>“  &#8211;  unter diesem Motto findet am 9. Februar 2010 der Europ&#228;ische Safer Internet Day statt. Ein Schelm ist, wer da nicht sofort erkennt, dass dem &#214;IR da quasi die Worte vom stets auf der Tastatur arretierten Finger (und die Betonung liegt hier auf arretiert) genommen wurden. Zentrale Anlaufstelle f&#252;r sicheren Datenverkehr will die Webseite unter der Domain <a href="http://www.saferinternet.at/" class="liexternal">saferinternet.at</a> werden &#8211; und sich dabei von den wachsamen Augen des &#214;sterreichischen Internetrats beobachtet wissen. Eingaben k&#246;nnen wie immer <a href="http://internetrat.at/eingabe/" class="liinternal">gleich hier </a>get&#228;tigt werden.</p>
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		<title>Internetrat ermittelt gegen PR-Ethik-Rat</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 12:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ritchie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Langenbucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#214;IR begr&#252;&#223;t als unabh&#228;ngiges und selbst-konstituiertes Gremium eine reichhaltige &#246;sterreichische Rats-Landschaft und freut sich grunds&#228;tzlich &#252;ber engagierte Kollegen, die sich lauthals Sorgen &#252;ber den Ethikverfall in der &#246;sterreichischen Medienlandschaft machen. Bet&#228;tigungsfelder gibt es mehr als genug, und in der zwielichtigen Welt der PR lauert hinter jeder Presse-Aussendung ein potentieller Ethikversto&#223; &#8211; insofern war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#214;IR begr&#252;&#223;t als unabh&#228;ngiges und selbst-konstituiertes Gremium eine reichhaltige &#246;sterreichische Rats-Landschaft und freut sich grunds&#228;tzlich &#252;ber engagierte Kollegen, die sich lauthals Sorgen &#252;ber den Ethikverfall in der &#246;sterreichischen Medienlandschaft machen. Bet&#228;tigungsfelder gibt es mehr als genug, und in der zwielichtigen Welt der PR lauert hinter jeder Presse-Aussendung ein potentieller Ethikversto&#223; &#8211; insofern war die Gr&#252;ndung des &#246;sterreichischen Ethik-Rats f&#252;r Public Relations im Dezember 2008 mehr als &#252;berf&#228;llig. Durch einen Artikel in der Tageszeitung &#8220;Der Standard&#8221; stie&#223;en wir allerdings auf eine vermutete Kompetenz-Anma&#223;ung, die uns zwingt, genauere Nachforschungen anzustellen.</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Eine gewisse strukturelle <a href="http://www.prethikrat.at/" class="liexternal">&#196;hnlichkeit</a> mit dem Internetrat l&#228;sst sich keinesfalls verleugnen:</p>
<blockquote><p>Als Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der heimischen PR-Fachleute &#252;berwacht der Ethik-Rat die Einhaltung ethischer Grunds&#228;tze in der &#214;ffentlichkeitsarbeit, untersucht Streitf&#228;lle, benennt Missst&#228;nde und zeigt Fehlverhalten auf.</p></blockquote>
<p>Wiewohl unterscheidet sich der &#214;IR vom PRER in einem wesentlichen Punkt: unser Verweisverfahren l&#228;uft vollkommen transparent ab, w&#228;hrend der PRER auf totale Undurchsichtigkeit setzt, wie der <a href="http://derstandard.at/fs/1244460715684/PR-Ethik-Rat-Klares-Deklarieren-von-Werbung-gefordert" class="liexternal">Standard</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Seit der PR-Ethik-Rat Ende 2008 seine Arbeit aufgenommen hat, wurden schon zahlreiche Beschwerden wegen &#8220;mangelnder Abgrenzung von Werbung und redaktionellen Inhalten in verschiedenen Medien&#8221; an ihn herangetragen. [...] Die Beschwerden beziehen sich auf <strong>neun konkrete F&#228;lle</strong> [Hervorhebung durch den &#214;IR, eckige Klammer samt Inhalt ebenfalls]. Der Rat will aber keine Einzelf&#228;lle publik machen, da es sich um ein &#8220;branchenweites Problem&#8221; handle. Ratsvorsitzender Wolfgang Langenbucher, emeritierter Vorstand des Wiener Publizistik-Instituts: &#8220;Mit der neuen Vielfalt an Medien hat sich auch eine Vielfalt an neuen Werbeformen herausgebildet, bei denen die klare Unterscheidbarkeit von redaktioneller Berichterstattung und Werbung zunehmend verschwimmt.&#8221; Ob das mit Absicht geschehe oder nicht, sei unerheblich: &#8220;Wenn die Konsumenten get&#228;uscht werden, so untergr&#228;bt das auf Dauer die Glaubw&#252;rdigkeit der Medien, die dann ihre gesellschaftliche Aufgabe nicht mehr erf&#252;llen k&#246;nnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Abgesehen von der Tatsache, dass totale Geheimhaltung nicht nur auf den ersten Blick der Mission &#8220;Missst&#228;nde benennen&#8221; und &#8220;Fehlverhalten aufzeigen&#8221; zu widersprechen scheint, war es vor allem der Rekurs auf die &#8220;neuen Werbeformen&#8221;, der uns sofort aufhorchen lie&#223; &#8211; Ununterscheidbarkeit von redaktionellem Content und Werbung, total massenmediale Disfunktionalit&#228;t (vgl. Ulrich Saxer u.&#228;.) &#8211; es gibt nur zwei M&#246;glichkeiten: Wolfgang Langenbucher bezieht sich offenbar entweder auf Teletext, das Internet oder beides.</p>
<p><strong>Der &#214;IR vermutet, dass sich mindestens einer der neun Verst&#246;&#223;e auf ein Online-Medium bezieht und damit (auch) unter die Zust&#228;ndigkeit des &#214;IR f&#228;llt.</strong> Wir fordern den PREthikrat daher dringend zur Zusammenarbeit auf, da nur eine Offenlegung des betreffenden Falles uns die allf&#228;llige Einleitung eines Verweisverfahrens erm&#246;glicht. Der Fall des &#8220;Kronenzeitungs-Leserbriefs&#8221; hat deutlich gezeigt, dass Informationen, sobald sie frei zug&#228;nglich im Internet stehen, nicht nur potentiell f&#252;r immer &#246;ffentlich zug&#228;nglich sind, sondern sich auch permanent der Gefahr der Verf&#228;lschung durch Weitergabe und anderen Risiken ausgesetzt sehen. Denn Dokumentation ist ein essentieller Bestandteil l&#252;ckenloser Aufkl&#228;rung und in ihrer beispielgebenden Wirkung ein unverzichtbarer Motor effektiver freiwilliger Selbstkontrolle.</p>
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		<title>&#214;IR Barcamp, Anlaufstellen und Infrastruktur-Unabh&#228;ngigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ritchie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Facebookrat]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie das Ph&#228;nomen der selektiven Wahrnehmungsver&#228;nderung? Kaum b&#252;ndelt man die eigene Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Ph&#228;nomen, taucht es auch schon an allen Ecken und Enden auf. (Wie in dem ber&#252;hmten Experiment, in dem Stanley Milgram von dem rosaroten Elefanten, an den er nicht denken sollte, fast aufgefressen worden w&#228;re.) Die R&#228;terepublik lebt in fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das Ph&#228;nomen der selektiven Wahrnehmungsver&#228;nderung? Kaum b&#252;ndelt man die eigene Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Ph&#228;nomen, taucht es auch schon an allen Ecken und Enden auf. (Wie in dem ber&#252;hmten Experiment, in dem Stanley Milgram von dem rosaroten Elefanten, an den er nicht denken sollte, fast aufgefressen worden w&#228;re.) Die R&#228;terepublik lebt in fast ganz anderem Sinn fort, an allen Ecken und Enden sprie&#223;en PR-R&#228;te, Geheimr&#228;te und geheime PR-R&#228;te aus dem Boden. Beim gestrigen &#214;IR-Barcamp haben wir die &#246;sterreichische Ratssituation eingehend analysiert und k&#246;nnen mit Beruhigung feststellen: Besorgte Hobby-Ethiker finden mittlerweile so viele Anlaufstellen wie nie zuvor.</p>
<p><span id="more-131"></span></p>
<p>Nur um den Facebookrat machen wir uns doch ernsthafte Sorgen und m&#246;chten darauf hinweisen, dass es uns &#252;beraus gef&#228;hrlich erscheint, einen Facebook-Rat innerhalb von Facebook zu gr&#252;nden, da man sich damit einem willk&#252;rlichen Verhalten des Hosts aussetzt. Es steht leider zu bef&#252;rchten, dass sich der Facebook-Rat in kritischen Fragen mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg wird arrangieren m&#252;ssen, da ansonsten die betreffende Gruppe jederzeit gel&#246;scht werden kann. (es w&#228;re nicht der erste Ethik-Rat, welcher der Willk&#252;r von &#8220;Betreibern&#8221; zum Opfer f&#228;llt.) Bei der gestrigen Session &#8220;Rats-Infrastruktur und Unabh&#228;ngigkeit&#8221; haben wir ein Konzept ausgearbeitet, das wir dem Facebookrat dringend empfehlen m&#246;chten: getreu unserem Prinzip, dass im Zweifelsfall nur jener das letzte Wort besitzt, welcher serverseitig filtert, liegt die einzig vern&#252;nftige L&#246;sung im Aufbau einer Ethik-immanenten Parallelstruktur. Analog zu <a href="http://saubertweeten.internetrat.at" class="liexternal">saubertweeten</a> (mehr dazu in K&#252;rze) sollte idealerweise ein eigenes &#8220;Facebook&#8221; (ev. &#8220;Cleanbook&#8221;) betrieben werden, um jegliche Betreiber-seitige Einflussnahme auf den medien-ans&#228;ssigen Ethikrat zu verhindern. (&#196;hnliches gilt f&#252;r Myspace-, StudiVZ- und gleichwertige R&#228;te.)</p>
<p>PS: Dies ist kein Verweis, sondern lediglich eine Empfehlung.</p>
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		<title>Eingabesystem gelauncht, erfreuliche Media-Coverage</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 11:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ritchie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gibt es ausnahmslos erfreuliche Nachrichten! Die Big News des Tages ist unser brandneues Eingabesystem &#8211; ab sofort k&#246;nnen Eingaben zur Einleitung eines Verweisverfahrens eingereicht werden. Wir m&#246;chten an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass der &#214;IR niemals initiativ t&#228;tig wird, sondern eine Verweisverfahrenspr&#252;fung ausschlie&#223;lich auf Antrag (den allerdings auch Mitglieder stellen k&#246;nnen) erfolgt. Eintragsberechtigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es ausnahmslos erfreuliche Nachrichten! Die Big News des Tages ist unser brandneues Eingabesystem &#8211; ab sofort k&#246;nnen Eingaben zur Einleitung eines Verweisverfahrens eingereicht werden. Wir m&#246;chten an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass der &#214;IR niemals initiativ t&#228;tig wird, sondern eine Verweisverfahrenspr&#252;fung ausschlie&#223;lich auf Antrag (den allerdings auch Mitglieder stellen k&#246;nnen) erfolgt. Eintragsberechtigt ist jeder Besucher dieser Seite. F&#252;r Feedback zu unserem <a href="http://internetrat.at/eingabe/" class="liinternal">Eingabeformular</a> sind wir Ihnen sehr dankbar: wiewohl unsere Usability-Experten auf gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Verst&#228;ndlichkeit geachtet haben, lauern die Stolperfallen oft dort, wo man sie nicht vermutet.</p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<p>Wie bereits angek&#252;ndigt sind Eingaben f&#252;r den Eingabesteller mit keinerlei Kosten verbunden &#8211; wir bitten Sie jedoch, alle Felder des Formulars gewissenhaft und vollst&#228;ndig auszuf&#252;llen, denn damit helfen Sie uns, unsere Arbeit wesentlich effizienter und rascher zu erledigen. Und so sieht das brandneue <a href="http://internetrat.at/eingabe/" class="liinternal">Eingabeformular</a> aus: <small>(Achtung, die eingetragenen Daten sind lediglich Dummy-Blindtexte)</small></p>
<div align="center"><img src="http://internetrat.at/wp-content/uploads/2009/06/eingabescreen.png" alt="eingabescreen" title="eingabescreen" width="448" height="872" class="alignnone size-full wp-image-62" /></div>
<p><strong>Was passiert nach der Verfertigung und Einreichung einer Eingabe?</strong></p>
<p>Ein Mitglied des &#214;IR-Vorstands, das zum gegebenen Zeitpunkt Journaldienst hat, erh&#228;lt eine Verst&#228;ndigung &#252;ber die neue Eingaben und leitet so schnell als m&#246;glich eine (formale) Vorpr&#252;fung ein, die sich (noch) nicht mit der inhaltlichen Dimension des jeweiligen Falls befasst. F&#228;llt diese Pr&#252;fung positiv aus, so entscheiden mindestens 3/5 des Vorstands mit einfacher Mehrheit &#252;ber die Einleitung eines Pr&#252;fverfahrens. Dieses wird im kompletten Vorstandkreis bei n&#228;chstm&#246;glicher Gelegenheit verhandelt und f&#252;hrt (vorbehaltlich notwendiger Recherchen und Dritt-Meinungen) gegebenenfalls zu einem Verweis oder zur Niederschlagung des Verfahrens.</p>
<h2 id="toc-erfreuliche-medienprsenz-fr-den-ir">Erfreuliche Medienpr&#228;senz f&#252;r den &#214;IR</h2>
<p>Nur drei Tage nach seiner Gr&#252;ndung freut sich der &#214;IR &#252;ber die rasche und durchwegs positive Resonanz &#246;sterreichischer Branchenmedien, beispielhaft sei hier der Artikel <a href="http://internetrat.at/atmedia" class="liinternal">Online-Sitten-W&#228;chter</a> im &#246;sterreichischen Branchenblatt ATMEDIA.AT erw&#228;hnt:</p>
<blockquote><p>Der Internetrat ist Anlaufstelle f&#252;r jene Menschen, denen &#8220;Ethikverst&#246;sse&#8221; im Web auffallen. [...] In den ersten Tagen ihrer Arbeit besch&#228;ftigten sich die Vereinsmitglieder vor allem mit Beschimpfungen auf Twitter.</p></blockquote>
<p>Wir danken ATMEDIA f&#252;r diesen Beitrag &#8211; wer auf den Link klickt, hat au&#223;erdem die M&#246;glichkeit, eine ersten Blick auf eine (derzeit nur zu internen Testzwecken verwendete) Beta-Version eines &#8220;Ethik-Bars&#8221; zu sehen.</p>
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		<title>Neues Design, Autorenbilder, Ehrenr&#252;hrigkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 14:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ritchie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#214;sterreichische Internetrat nimmt sich das Feedback seiner emanzipierten Konsumenten zu Herzen. In aller gebotenen Eile haben wir uns bem&#252;ht, auf die h&#228;ufigsten Kritikpunkte &#8211; fehlende Personalinfos, Unglaubw&#252;rdigkeit durch Standard-WordPressTheme &#8211; zu reagieren und hoffen, dass die Seite im neuen Look weiterhin auf Ihrer verst&#228;rktes Interesse st&#246;&#223;t. Es handelt sich um ein vorl&#228;ufiges, noch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#214;sterreichische Internetrat nimmt sich das Feedback seiner emanzipierten Konsumenten zu Herzen. In aller gebotenen Eile haben wir uns bem&#252;ht, auf die h&#228;ufigsten Kritikpunkte &#8211; fehlende Personalinfos, Unglaubw&#252;rdigkeit durch Standard-WordPressTheme &#8211; zu reagieren und hoffen, dass die Seite im neuen Look weiterhin auf Ihrer verst&#228;rktes Interesse st&#246;&#223;t.</p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<p>Es handelt sich um ein vorl&#228;ufiges, noch zu optimierendes Design, das wissen wir. Und wir z&#228;hlen auf Sie, um uns weiter zu verbessern! Ein aktueller Vorfall von klarer Ethikverletzung auf Twitter hat uns heute gezeigt, dass wir keine Zeit mehr verlieren d&#252;rfen und unser Eingabesystem so schnell wie m&#246;glich online bringen m&#252;ssen.</p>
<h2 id="toc-der-zweite-twitter-skandal-um-den-ir">Der zweite Twitter-Skandal um den &#214;IR</h2>
<p>Wer sich angesprochen f&#252;hlt&#8230;</p>
<p>&#8230;wirft mit Steinen und vergisst dabei, dass er im Glashaus sitzt. Wir sehen uns durch die teils heftig emotionalen Reaktionen in unserer Mission f&#252;r mehr Selbstkontrolle &#252;beraus best&#228;tigt. Genau aufgrund solcher <a href="http://twitter.com/zwischenruf/status/2029396124" class="liexternal">Tweets</a> braucht &#214;sterreich einen Internetrat. Wir m&#246;chten um ein wenig M&#228;&#223;igung bitten:</p>
<div align="center"><img src="http://internetrat.at/wp-content/uploads/2009/06/hirnamputiert.png" alt="hirnamputiert" title="hirnamputiert" width="638" height="350" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ich denke, dieses Tweet f&#228;llt an sich gar nicht in unseren genuinen Zust&#228;ndigkeitsbereiche &#8211; f&#252;r &#246;ffentliche Beleidigungen sowie ruf- und kreditsch&#228;digende &#196;u&#223;erungen sind im allgemeinen die Gerichte verantwortlich. Wir verstehen, dass unser ambitioniertes Vorhaben speziell bei einer bestimmten Gruppe von Usern, die sich auf Kosten anderer bisher ungestraft auff&#252;hren konnten, wie sie wollten, auf heftige Kritik st&#246;&#223;t. Und wir vermuten, dass Tom Zwischenruf nicht einmal der richtige Name des betreffenden Users ist, m&#246;chten aber bitten im Sinne der guten Sitten und des demokratie-ad&#228;quaten Umgangs miteinander auf Ehrenr&#252;hrigkeiten zu verzichten.</p>
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		</item>
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		<title>Vorstellung des Vorsitzenden Gremiums</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 08:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
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		<category><![CDATA[ÖIR]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammensetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist der Termin beim Fotografen erst f&#252;r das Ende dieser Woche angesetzt, aufgrund der riesigen Medienresonanz m&#246;chten wir allerdings den &#8220;Buzz&#8221; am Schopf ergreifen und uns an dieser Stelle einer neugierigen EU-, insebesondere aber einer &#246;sterreichischen &#214;ffentlichkeit vorstellen. Vollst&#228;ndige Informationen &#252;ber die Zusammensetzung und die Aufgabenverteilung des &#214;IR finden Sie auf der Seite Vorstand. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist der Termin beim Fotografen erst f&#252;r das Ende dieser Woche angesetzt, aufgrund der riesigen Medienresonanz m&#246;chten wir allerdings den &#8220;Buzz&#8221; am Schopf ergreifen und uns an dieser Stelle einer neugierigen EU-, insebesondere aber einer &#246;sterreichischen &#214;ffentlichkeit vorstellen. Vollst&#228;ndige Informationen &#252;ber die Zusammensetzung und die Aufgabenverteilung des &#214;IR finden Sie auf der Seite <a href="http://internetrat.at/vorstand/" class="liinternal">Vorstand</a>.</p>
<p><span id="more-9"></span></p>
<p>Voranschickend muss gesagt werden, dass der Gr&#252;ndung monatelange konzeptionelle &#220;berlegungen voran gingen. Nach intensiven Debatten erscheint es uns als die einzig vern&#252;nftige L&#246;sung, keinerlei Vertreter des ORF und/oder der &#246;sterreichischen Printmedienszene an Bord zu holen. Unsere h&#246;chste Pr&#228;misse ist Unabh&#228;ngigkeit dieses Gremiums von jeglicher politischer Einflussnahme.</p>
<p>Wir sind uns dar&#252;ber bewusst, dass im Zuge unser gesellschaftspolitisch unverzichtbaren Arbeit durchaus der eine oder andere Interessenskonflikt zwischen Privatperson und Gremiumsmitglied auftreten kann und m&#246;chte daher darauf hinweisen, dass wir alle diese Doppel-Funktion reflektieren, streng trennen und gegebenenfalls durchaus bereit sind, Eingaben gegen uns selbst oder gegen andere Mitglieder des Gremiums zu machen. S&#228;mtliche internen Entscheidungsfindungsprozesse des &#214;sterreichischen Internetrats laufen nicht-&#246;ffentlich und damit auch nicht transparent ab, um jedwede Form der Beeinflussung unm&#246;glich zu machen. Wir m&#246;chten daran erinnern, dass der &#214;sterreichische Internetrat (noch) keinerlei Subventionen oder F&#246;rderungen erh&#228;lt und wir Eingaben lediglich im Rahmen unserer ressourcen-technischen M&#246;glichkeiten bearbeiten k&#246;nnen &#8211; &#252;brigens eine Gemeinsamkeit mit der &#246;sterreichischen Justiz. (Das soll jetzt aber niemanden einsch&#252;chtern.)</p>
<p>Wir m&#246;chten uns an dieser Stelle auch f&#252;r ein kleines Vers&#228;umnis entschuldigen &#8211; bei zahlreichen Vertretern der Presse haben die fehlenden Informationen offensichtlich f&#252;r Verwirrung gesorgt. Da sich die Seite noch im Aufbau befindet, bitten wir einstweilen &#252;ber die eine oder andere kleine hinwegzusehen.</p>
<p><strong>Gremiumsmitglieder mit vollem Stimmrecht</strong></p>
<p>Vorstandsduo:<br />
Peter Steinberger, Universit&#228;t Wien, Medienforscher und Kommunikations-Kompetenz-Berate<br />
Judith Denkmayr, Social Media Expertin, Bloggerin, Girl Geek, ATV.at Diversifikation &#038; Online</p>
<p>Gremiumsmitglieder:<br />
Jana Herwig, Universit&#228;t Wien, Medienforscherin und Bloggerin<br />
Michael Kamleitner, Nonsmokingarea, Senior Social Media Guru</p>
<p>Generalsekret&#228;r: Ritchie B. Pettauer, Universit&#228;t Wien, Lektor, Medienberater und Blogger </p>
<p><a href="http://internetrat.at/vorstand/" class="liinternal">Weitere Informationen &#252;ber den Vorstand</a></p>
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		<item>
		<title>&#214;sterreichischer Internetrat unter Beschuss</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pirchner]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits kurz nach seiner Gr&#252;ndung steht der &#214;sterreichische Internetrat unter heftigem Beschuss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns, dass der &#214;sterreichische Internetrat bereits wenige Stunden nach der Gr&#252;ndung ein derart breites mediales Echo erf&#228;hrt. So <a href="http://twitter.com/pirchner/statuses/2016213006" class="liexternal">warnt</a> unter anderem der popul&#228;re &#246;stereichischer &#8220;Tweeper&#8221; Markus Pirchner vor uns: </p>
<div align="center"><img title="internetrat" src="http://internetrat.at/wp-content/uploads/2009/06/internetrat.png" alt="internetrat" width="400" height="154" /></div>
<p><span id="more-5"></span></p>
<p>Allerdings stellte sich rasch heraus, dass nicht die Brisanz unseres Vorgehens die Zielscheibe war, sondern ein <a href="http://twitter.com/pirchner/statuses/20162049742" class="liexternal">Virenscanner-Alarm</a>:</p>
<blockquote><p>ein &#246;sterr. internetrat will mir followen. beim aufruf der website schl&#228;gt mein AV-Programm Alarm. anscheinend wird identity theft probiert</p></blockquote>
<p>Der Generalsekret&#228;r versichert hiermit, dass es sich keineswegs um den Versuch eines Identit&#228;ts-Diebstahls verhindert. Der &#214;sterreichische Internetrat wird in K&#252;rze auf seinem Codex Identit&#228;tsdiebstahl aufs sch&#228;rfste schriftlich verurteilen und tut dies ideologisch bereits jetzt.</p>
<p>Wir bitten Herrn Markus Pirchner, uns den Hersteller seines AV-Programms zu nennen, damit wir eine Protestnote an denselbigen verfertigen k&#246;nnen. Der &#214;sterreichische Internetrat protestiert aufs Sch&#228;rfste dagegen, dass unsere Kritiker uns bereits in einer so fr&#252;hen Phase mit derart unlauteren Mitteln sch&#228;digen m&#246;chten &#8211; <strong>aber zugleich zeigt dieser Fall in aller Eindr&#252;cklichkeit, wie dringend der &#214;sterreichische Internetrat gebraucht wird</strong>. Nur weil einmal jemand auf einer neuen Domain ein Blog schnell aufsetzt, muss kein Betrug im Spiel sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#214;sterreichischer Internetrat nimmt Arbeit auf</title>
		<link>http://internetrat.at/2009/osterreichischer-internetrat-nimmt-arbeit-auf/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 11:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichischer Internetrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Blog-Installation wurde heute in Wien der &#246;sterreichische Internetrat der Welt-, insbesondere aber der &#246;sterreichischen &#214;ffentlichkeit vorgestellt. Der &#246;sterreichische Internetrat besteht derzeit aus 5 Mitgliedern. F&#252;r Gr&#252;ndungsmitglied Ritchie Pettauer entspricht der &#214;sterreichische Internetrat der Philosophie der EU, in der die Medien als &#8220;Public Watchdog&#8221; eine wichtige Rolle spielen. Als Blogger mahnt er: &#8220;Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Blog-Installation wurde heute in Wien der &#246;sterreichische Internetrat der Welt-, insbesondere aber der &#246;sterreichischen &#214;ffentlichkeit vorgestellt. Der &#246;sterreichische Internetrat besteht derzeit aus 5 Mitgliedern.</p>
<p><span id="more-3"></span></p>
<p>F&#252;r Gr&#252;ndungsmitglied Ritchie Pettauer entspricht der &#214;sterreichische Internetrat der Philosophie der EU, in der die Medien als &#8220;Public Watchdog&#8221; eine wichtige Rolle spielen. Als Blogger mahnt er: &#8220;Nicht alles, was ethisch nicht in Ordnung ist, ist Unrecht.&#8221;</p>
<p>Die Mitglieder des &#214;sterreichischen Medienrates betonen, dass sie als Personen und nicht als Vertreter ihrer jeweiligen Redaktion oder Vereinigung t&#228;tig sind. Das garantiert die Unabh&#228;ngigkeit der Entscheidungen und vermeidet  Einflussnahmen seitens jener journalistischen Organisationen, denen die Mitglieder angeh&#246;ren oder die sie selbst betreiben (siehe Wikipedia, Schlagwort &#8220;Pers&#246;nlichkeitsspaltung&#8221;).</p>
]]></content:encoded>
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